Die CDU-Fraktion des Gemeinderats wirbt für das gemeinsame Projekt mit Ebersbach

Die Nachfrage nach Gewerbefläche ist in Uhingen nach wie vor vorhanden und in einer Umbruchzeit wie sie gerade stattfindet ist es wichtig, dass sich in Uhingen neues Gewerbe ansiedeln kann. Flächen zur Nachverdichtung stehen in Uhingen nicht zur Verfügung und die Flächen, die frei sind, wie das Spinnwebereiareal, sind für ein Gewerbegebiet im Uhinger Zentrum nicht geeignet. Es gibt keine bestehenden Industrieflächen, die ungenutzt sind und reaktiviert werden können.
Namhafte Firmen wie TeamViewer, RaceChip, Imos, Mobec oder FuBo-Hofsäß sind in den letzten Jahren aus Mangel an Fläche bereits abgewandert. Mit solchen Abwanderungen entgeht Uhingen ein beträchtlicher Teil an Gewerbesteuereinnahmen für den Haushalt.

Gerade jetzt ist es wichtig, dass sich neues Gewerbe ansiedeln kann, denn bekanntlich steht es sich auf einem Bein nicht so sicher wie auf zweien. Die Welt verändert sich, neue Wirtschaftszweige entstehen und schaffen neue Arbeitsplätze. Neben dem bestehenden Uhinger Gewerbe möchten wir für junge Branchen die Möglichkeit schaffen sich eine Existenz aufzubauen. Wir wollen unsere Region für diese Wirtschaftszweige attraktiv machen.

Wer in Uhingen wohnt, möchte wenn möglich auch wohnortnah arbeiten.
Aber wie aberwitzig ist das:
Die gesamte Region sucht händeringend Gewerbeflächen. Der Landkreis Göppingen hat einen kleinen Teil davon. Warum müssen Arbeitnehmer in die Ballungszentren Stuttgart oder Ulm fahren um zu arbeiten, wenn vor der Haustür eine stressbeladene lange Anfahrt mit verstopften Straßen entfällt und sich Firmen vor Ort ansiedeln können.
Warum sollte bei einer so guten Infrastruktur, die das Interkommunale Gewerbegebiet bietet, niemand kommen wollen. Die Nachfrage ist ja vorhanden. Bereits jetzt haben Gewerbetreibende ihr Interesse an dem neuen Gewerbegebiet bekundet.

Keiner will mehr auf der grünen Wiese ein Gewerbegebiet, doch hier bietet sich die Chance durch schonenden Umgang mit der Natur ein schon bestehendes Gewerbegebiet zu erweitern. Hiervon bebaut Uhingen 2,9 ha, also ca. 4 Fußballfelder, erhält aber später 50% der Gewerbesteuereinnahmen.

Zum Thema Schutzgut Boden:

Die obere Schicht des Erdreichs im Gewerbegebiet wird auf andere Ackerflächen aufgetragen um dort die Bodenqualität aufzuwerten. Dadurch erhalten Ackerflächen die nicht so ergiebig sind eine Verbesserung.

Zum Thema Artenschutz:

Der Lebensraum der 36 Vogelarten und der 11 Fledermausarten befindet sich in den angrenzenden Grün- und Ausgleichsflächen. Z.B. der Bluthänfling als typischer Kulturlandvogel bevorzugt Busch und Heckenlandschaften, genau wie all die anderen Vögel, die unter anderem auch Bäume zum Brüten bevorzugen. Keiner dieser Tiere, auch nicht die Fledermausarten die in den Gutachten angegeben waren, und in dem auch der Aufenthalt bestätigt wird, halten sich im Ackergebiet auf, sondern im angrenzenden Busch- und Baumbereich am Nassachbach und dieser Bereich bleibt von den Baumaßnahmen für das Gewerbegebiet völlig unberührt.

Zum Thema stadtklimatische Auswirkungen:

Das Filstal ist im Vergleich zur Ausdehnung der bestehenden Bebauung und der geplanten Gewerbebebauung recht breit. Dadurch bleibt auch nach der Verwirklichung des Planvorhabens „Interkommunales Gewerbegebiet“ der Charakter der Luftleitbahn angesichts der Mächtigkeit der Kaltluftflüsse erhalten.(vgl. Gutachterliche Stellungnahme Dr. Ulrich Reuter)

Wie auch im letzten Statement schon erwähnt, steht die CDU-Fraktion des Gemeinderats klar hinter dem Interkommunalen Gewerbegebiet und sind sich einig, dass die Vorteile überwiegen.

Daher bitten wir Sie sich unvoreingenommen zu informieren.

Bitte entscheiden Sie erst dann und gehen Sie zur Wahl am 26. Januar 2020

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter Sabine Braun (zoobraunuhingen@gmx.de)

Ihre Sabine Braun - Fraktionsvorsitzende

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